"Versuche, wenn du das Pferd
in irgendeiner Weise bedienst,

zu erfühlen, wie du auf es einwirkst,

und was es dann von dir will.

Wenn du zunächst auf seinen Willen

einschwenkst, wird es später auch

auf deinen Willen einschwenken!"
(Prof. Paul Tholey)

Mittwoch, 17.01.2018

Ich bin extra früh aufgestanden, habe die Zimtschnecken gebacken und bin damit zur Ranch gefahren. (Mein neues Auto fährt ganz wunderbar und spricht sogar mit meinem Handy- spielt meine Musik wenn ich fahre.) Die Mädels waren begeistert :-)

Ready hat gestern Nachmittag noch eine Behandlung von Annemyke bekommen. Sie hat mir erzählt, seine schlimmste Stelle war in den Lendenwirbeln kurz vor seinem Kreuzbein, dort musste sie ihn nur anfassen und schon hat er gebockt – der Arme. Die komplette Oberlinie war fest gezogen, aber sie konnte alles lösen und er war hinterher sehr entspannt. Beim Putzen habe ich gemerkt, dass der Rücken, sehr sensitiv war, aber Annemyke sagt, er kann dort jetzt wieder was spüren, was zunächst komisch ist. Ich habe dann heute morgen seine Topline Points mit dem Redlight behandelt, das hat er sichtlich genossen.

Als Linda kam, haben wir mit Zimtschnecken und Cupcakes und Theorie unserem Tag begonnen. Dann habe ich Ready erstmal am Boden mit zum Playground genommen, damit er sich an das neue Körpergefühl mit Sattel gewöhnen kann. Wir waren mit seinen Vorderfüßen im Teich, auf der Brücke UND sogar auf der Wippe. Ersteres war leicht, die beiden anderen etwas außerhalb seiner Komfortzone ;-).

Dann habe ich ihn geritten und wie von Annemyke angekündigt, mußte er sich erstmal an sein neues Körpergefühl gewöhnen, war etwas unsicherer auf den Füßen und nicht so vorwärts wie gestern. Gemäß Anweisung habe ich ihn nur leicht bewegt und bin dann zum Stall zurückgeritten. Beim Absatteln hatte ich bei einem komplett trocknen Pferd zwei runde Schwitzstellen genau dort, wo die Löcher hinter seinen Schultern sind. Diese Stelle liegt aber vor meine Shims, bekommt also gar keinen Druck ab, und der Sattel ist nicht gerutscht. Interessant also, dass der atrophierte Muskel stark gearbeitet zu haben scheint!

Dann habe ich Apollo geholt, der schon am Tor stand und gewartet hat. Ich habe ihn gesattelt und zum Playground gebracht, wo ich mit einem Pylon touch it gespielt habe, bis er angeboten hat ihn ins Maul zu nehmen. Dafür gabs nen Keks. Uh, damit stieg sein Interesse an dieser Session und seine Motivation deutlich an. Wir haben es hinbekommen, dass er den Pylon mehrfach angehoben hat und auch einen Schritt getragen, bevor er ihn wieder fallen liess ….

Das war ein gutes Warmup – ich hatte beim Reiten direkt vorwärts und habe realtiv schnell beim ride the line auch wieder den Galopp angeboten bekommen. Und Schwups waren wir auch schon fertig – short sweet successful.

Ich bin zum Honeycomb geritten, wo Rachel Dylano geritten ist. Sehr sehr cool zu sehen, er war die Ruhe die selbst und hat fleißig seine Runden gedreht, brav die Richtung gewechselt und ist gut vorwärtsgegangen.

Nach der Mittagspause, in der ich ein absolut geniales veganes Erdbeer-Tiramisu von Eef und Annemyke zum Nachtisch hatte, haben wir den Roundpen abgebaut, damit Carlos den Platz ziehen konnte, Rachel und ich haben dann Golfcard-Runs gemacht: Mist weggefahren, Heu geholt, Pferde alle eingedeckt, dann noch die Boxen gemistet und fertig waren wir.

Heute Abend habe ich gekocht, Penne mit diversem Gemüse und Feta-Käse.