Im Jahr 2007 habe ich einen Theorie Abend bei Iris besucht. 

Das hat sich ungefähr so angehört: „Wenn ich mit meinem Pferd ungesattelt spazieren gehe und entscheide, dass ich lieber reiten möchte, dann frage ich es, ob es sich bitte hinlegen möchte, damit ich aufsteigen kann.“

O.K. Das klingt logisch... aber auch etwas ungewöhnlich.

Also habe ich Iris gefragt, ob sie mir das einmal zeigen kann. 

Ihr könnt es Euch bestimmt schon vorstellen... sie konnte es. 

Und hat auch gleich noch demonstriert, wie Lancretio rückwärts in den Hänger einsteigt, auf ein Handzeichen. 

Zu dem Zeitpunkt hatte ich zwei Hengste (drei- und zweijährig). 

Einen hatte ich bereits geritten, der andere war noch roh. 

Probleme hatte ich nicht, zumindest keine, von denen ich wusste. 

Als ich angefangen habe mit Iris zusammenzuarbeiten, habe ich immer klarer gesehen und mir sind viele Situationen meines Reiterlebens eingefallen, in denen das neue Wissen hilfreich gewesen wäre. 

Ein „Zurück“ gab es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.

Ich habe so viele tolle Dinge mit Iris erlebt und erreicht und es werden sicher noch weitere folgen.

Wir haben Trainingskonzepte für viele Pferde entwickelt und immer wieder angepasst.

Veranstaltungen und Lehrgänge durchgeführt und besucht. Ein Netzwerk mit Gleichgesinnten aufgebaut und dafür gearbeitet, dass Horsemanship nicht im Widerspruch zur klassischen Reiterei steht. 

Den jüngeren Hengst habe wir ohne Zäumung angeritten. Ich konnte ihn ohne Zügel bremsen und wenden. 

Wir haben Pferde online über feste Hindernisse springen lassen.

Pferden einen Neustart ermöglicht, die Angst beim Satteln, Trensen oder vor dem Reiter hatten. 

Faule Pferde motiviert sich schnell zu bewegen und flüchtende Pferde überzeugt, die Ruhe zu bewahren. 

Meine Pferdewelt ist noch vielseitiger und bunter geworden und es vergeht kein Tag mit Pferden, an dem ich nichts lerne. 

In Iris habe ich nicht nur eine Trainerin sondern auch eine Freundin gefunden.

Danke, für viele schöne Pferdestunden ?.

Kiki