"Versuche, wenn du das Pferd
in irgendeiner Weise bedienst,

zu erfühlen, wie du auf es einwirkst,

und was es dann von dir will.

Wenn du zunächst auf seinen Willen

einschwenkst, wird es später auch

auf deinen Willen einschwenken!"
(Prof. Paul Tholey)

18.10.2010

Private Lessons für die 6-Tages-Teilnehmer. Es ist eine fortgeschrittenere Gruppe, die jedes halbe Jahr für 6 Tage zu Karen kommt. Wir haben 7 Einzelstunden gesehen, das war ne Menge input!

Coco habe ich in der Mittagspause von der Koppel geholt, und YEY, er kam als ich ihn gerufen habe, kam er, zwar nicht galoppiert, sondern im Schritt, aber sofort und bis zum Tor. Ich habe ihn gesattelt und bin mit ihm ins Roundpen gegangen.

Halfter und Seil abnehmen und zuerst  nur Circlen, Traben und Galoppieren,  zum Aufwärmen. Dann engere und weitere Zirkel, etwas Schulter herein alles at liberty, als ob wir das noch nie anders gemacht hätten - wow. Es geht noch weiter - super lostraben und angaloppieren aus dem relaxten Schritt und zurück zu demselben. Für den spanischen Schritt habe ich dann das Halfter gebraucht, rechts super super, links auch wesentlich besser in kürzerer Zeit.

Dann hab ich das Halfter wieder abgenommen und nach dem Motto „trust your instincts“ bin ich auf den Zaun geklettert und er kam zu mir rüber. Also aufgestiegen und losgeritten – zurück zum Thema des Freitags. „I wonder if I can …. and yes“- Antraben, Halten, Antraben, Richtungswechsel, active Stretch und schließlich galoppieren rechts und links. Ich habe mich beeilt anzuhalten, abzuspringen, den Sattel abzunehmen und den Roundpen mit ihm zu verlassen. Das hat zu 15 min Gähnen und Lecken geführt – wie cool!