"Versuche, wenn du das Pferd
in irgendeiner Weise bedienst,

zu erfühlen, wie du auf es einwirkst,

und was es dann von dir will.

Wenn du zunächst auf seinen Willen

einschwenkst, wird es später auch

auf deinen Willen einschwenken!"
(Prof. Paul Tholey)

17.10.2010

Heute hat ein 6-Tages-Kurs mit 7 Teilnehmerinnen bei Karen begonnen. Es beginnt eine Woche in „Teachermanship“.

Zuerst hatten wir eine Demo von Karen mit Atomic. Begonnen hat sie mit nomalen Circling Game um zu checken, ob die Verantwortungen zu checken, danach etwas „Moving Massage“, dann Canter departs und Relaxation  im Wechsel und zum Abschluß Steigen und Hinlegen – alles sehr eindrucksvoll, besonders in der Kürze der Zeit und der schnellen Abfolge mit diesem Pferd das alles andere als einfach ist und recht schnell auch schonmal mal zum Angriff übergeht.

Mit Coco habe ich wegen der vielen anderen Pferde am Boden zur Ablenkung mit etwas neuem begonnen: dem spanischen Schritt. Rechts hat er das relativ schnell kapiert. Dann habe ich einen Fehler gemacht:  er hat mir plötzlich den linken Fuß angeboten, ich habe das ignoriert und  auf dem rechten bestanden. Als ich danach die Richtung gedreht habe musste ich eine halbe Stunde investieren, um eine nur ganz kleine Bewegung des linken Vorderbeins wieder zu bekommen. Damit habe ich aufgehört.

In der Mittagspause auf der Koppel hat Coco dann etwas die Nerven verloren, als die anderen vom Online auf der Wiese nebenan wieder zurück zu ihren Paddocks gelaufen sind. Um ausreichende Bewegung musste ich mir also keine Gedanken mehr machen ;-)!

Als er sich wieder beruhigt hatte wollte ich der Dressur Arena das langweiligste Schenkelweichen der Welt im Schritt üben, um ihn wieder etwas zu lockern. Das wurde allerdings auch zu einer echten Herausforderung, denn die große Gruppe hat einen Ausritt über die Farm unternommen. Ich musste meine Anforderung also anpassen auf: „verlasse nicht die Arena“ und „bleibe im Schritt“ und das war schwer genug. My goodness!