06.11.2010

Susan und ich waren gegen Mittag bei Karen, ich habe beschlossen, nochmal auf gestern aufzubauen, in vertrauter Umgebung. Nachts war es recht kalt geworden und jetzt zwar sonnig, aber immer noch kühl und windig. Das hat Coco zu etwas extra GO angereizt, was für mich und mein Ziel für heute sehr gut war.

Mein Fokus lag auf Schulter herein im Trab, besonders mit Biegung rechts, um daraus ein besseres Tragen und eine paar verlängerte Tritte entwickeln zu können. Also habe ich zunächst das Schulter herein geübt, und als das gut war, auf großen geraden Linien quer über die Farm einen großen Trab geritten. Das war ohne die Begrenzung der Arena um einiges einfacher! Nachdem ich beides hatte, habe ich Übergänge von einem zum anderen gemacht, ohne zu verlangen, dass eins von beidem mehr als eins, zwei Schritte gehalten wird.

Ich hatte schnell gute Ergebnisse, also, um was anderes zu tun, etwas Galopp einstreuen. Kurzkehrt, daraus angaloppieren - Stop -  nur, wenn die Schulter nicht zurück nach innen geworfen wird, sonst Neustart. Auch das hat super geklappt – ich hatte heute zu 95% den gewünschten Galopp UND konnte am Sitz zulegen und abfangen (dank unserer Freestyle-Session)!

Zurück zum Trab, und ja, der war durch das Galoppieren auch besser geworden. So hab ich zwischen Galoppieren und Traben noch ein bissel rum gespielt und mit einem ziemlich guten Stetch geendet.

Zu Hause wollten Susan und Faith (um ehrlich zu sein, die wollte erst nicht so richtig;-)), mal die Kühe von der Koppel nebenan besuchen. Die mutigste kleine Kuh haben wir ‚Spots‘ genannt. Die meisten Kühe zeigen RBI-Persönlichkeiten. Spots hat sich irgendwann getraut, bis zu uns rüber zu kommen und an Susans Hand zu riechen. Nach einem großen Satz rückwärts (Spots und Faith ;-)) hat auch die Kuh mit Lecken und Gähnen reagiert – how interesting!

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