Mo 17.02.2014

Ich war um 8h auf der Ranch, um meinen vierbeinigen Partner Rhembrandt zu treffen. Er lebt im Stall auf der anderen Seite der Straße. In seiner gewohnten Umgebung und in der Nähe seines Freundes Tof war er heute ganz ruhig. Da durch den Fellwechsel offensichtlich alles juckt, hat er das Putzen sehr genossen und ich konnte schonmal ein paar Punkte sammeln. Dann musste ich erstmal einen Sattel Airpad und ein längeres Seil besorgen, bevor es losgehen konnte. Linda und Ryan kamen zu uns herüber, damit Rhembrandt in der gewohnten Umgebung bleiben konnte. Ich habe ihn zuerst am Seil gespielt, touch it’s, Achten und Schlangenlinen. Anfangs er war etwas schreckhaft und hat versucht Dinge auszublenden, aber dann sehr schnell connected mit mir, so  dass ich quasi zusammen mit den anderen aufgestiegen bin.

Ziel des Vormittags: uns kennenlernen, etwas austesten und im Kopf (später auch auf Papier) mein IST festhalten und mein Goalboard für ihn machen. Einige Ergebnisse: entgegenkommende Pferde sind ein Problem, er hat seine Handbremse mind. 2 Raster angezogen, d.h. er geht vorwärts wenn man ihn fragt, aber hält sich fest (ich habe heute noch nicht nachhaltig versucht, die Handbremse zu lösen, mache ich zuerst am Boden, um zu sehen ob es losbockt), er kennt eine runde tiefe Kopf-Hals-Haltung und verkantet und versteckt sich dort, was aus reiner „man sieht so nix“-Problematik zu Erschrecken führt. ABER es gibt zwei Sternchen für: extrem menschenfreundlich und stets bemüht, er ist ein richtig netter Kerl, ich mag ihn.

Da es heute nicht nur sehr sonnig, sondern auch sehr warm war, mussten die Pferde duschen, bevor sie auf die Koppel kamen. Dann sind wir zu Linda rüber und haben zugesehen wie sie mit Highland gespielt hat und ihn geritten ist (ebenfalls große Veränderung zum letzten Jahr) und Ryan mit Apollo gecoached hat. Das war beides sehr interessant und wir hatten eine lange Fragen & Feedbackrunde.

Über Mittag mußte ich schnell zum Foodshopping; wir haben uns um 15:30h wieder getroffen. Linda wollte Jazz nochmal reiten und dann „mighty“ Navi. Sarah und ich haben Tof und Rhem mit rüber genommen. Ich war positiv überrascht, dass beide Pferde auf der Koppel sofort kamen und Rhem sogar mit mir vorausging über die Straße. Mein Ziel des Nachmittags: Rhem ist relaxed in der fremden Umgebung und wir verbringen undemanded time together war deutlich schneller als ich dachte erreicht. Ich habe ein Foto von ihm für euch gemacht, es ist auf Facebook.

Ich habe Linda beim Training zugesehen und Fragen gestellt ;-). Am Schluß haben wir ausgemacht morgen dort zu reiten. Sie sagte, Genevieve könne sie morgen oben am Stall treffen, sie würde ihr von dort weiter helfe, alle anderen träfe sie auf dem Playground, oh außer mir, ich würde ja alles sehen wollen ;-) - richtig!

Wir haben Tof und Rhem zurück gebracht, Boden und Paddock gemistet, Wasser aufgefüllt und gefüttert, dann bin ich heim gefahren. Sarah wohnt in ihrem Anhänger neben dem Stall und wird morgens allein füttern.