Do 13.02.2014

Ich habe Linda, Ryan und die anderen Mädels, die gerade da sind, um 9h in Lindas Stall getroffen. Außerdem konnte ich „mein“ Pferd Rhembrandt (eins von Mettes Pferden) kennenlernen – ein RIESE und offentsichtlich rightbrain. Der Plan des Morgens war, den anderen beim Training zuzusehen – immer gut um erstmal anzukommen.

Linda ritt Jazz und Ryan Zen – beide Pferde, aber besonders Zen hat seit dem letzten Jahr einen ENORMEN Fortschritt gemacht. Zen war ein Geschenk von Jonny Robb an Linda – er war bis Grand Prix trainiert als er 6 Jahre alt war und hatte dann einen körperlichen (und seelischen) Zusammenbruch. Niemand konnte ihn mehr lahmfrei bekommen, obwohl man eine Menge Dollars in Reha gesteckt hat. Jim Crew, Lindas Schmied, hat seine körperliche Imbalance geheilt während die Parelli Methode seine seelischen Wunden hat heilen lassen. Ich habe ihn mit Jonny in allerersten Game of Contact Kurs auf der Ranch im Herbst 2010 gesehen, gerade antrainiert und nach einem Satz zur Seite wieder komplett lahm. Danach irgendwann hat Linda ihn geschenkt bekommen.  Letztes Jahr zeigte er (wenn auf Adrenalin) entweder alle „gemachten“ Gangarten (total unnatürlich, aber sehr spektakulär) oder er lief wie Hänschen das Pony, ein Jammerbild, er wusste nicht mehr wie „natürliches laufen“ funktioniert.

Was mir immer wieder krass auffällt, wenn ich in Parelli-Land ankomme: niemand trainiert das fertige Bild – horse training comes first – sie tun, was immer das Pferd von ihnen braucht, und es schert sie null, 1) wie es aussieht und 2) wie lange es dauern wird. Ich sah einen komplett anderen Zen, sogar sein Körper sieht anders aus, runder, weicher und er hat inzwischen sehr, sehr schöne große und natürliche Gangarten, Balance und Selbsthaltung.

Außerdem sind noch da: Fawn mit ihrer Stute,  Genivieve, die ihre Araber Stute Blue Moon ritt (RBE),  Sarah mit Tof (ebenfalls einem von Mettes Pferden LBE/RBE), und Liz aus England, die Sarahs Pferd ritt.

Es war super interessant allen zuzusehen und Lindas Tipps zu hören. Leider war es alles andere als warm, so dass ich zum Eisklotz gefroren war, bis alle fertig waren. Danach gab es noch ein Debrief im Warmen, jeder sagt, was heute gut lief, teilt mit den anderen, wie er diesen Erfolg erzielt hat und konnte Fragen stellen.

Danach gab es eine kurze Mittagspause und um 15h habe ich mit Linda getroffen um mit ihr nach Wellington auszubrechen. Zum ersten Mal fand ich es super, dass eine Anreise so weit ist – wir haben uns genial über alles Mögliche unterhalten, uns die Neuigkeiten des vergangenen Jahres erzählt und sie hat mir von ihren neusten Entwicklungen und Entdeckungen und Herangehensweisen erzählt und ich habe natürlich fleißig mitgeschrieben.

Abends haben wir Mette und Kathy Connelly (http://www.dressageclinic.com/bio.php?tid=52) getroffen und sehr nett mit Ihnen zu Abend gegessen. Danach sind wir zu Paula gefahren, wo wir alle wohnen.