"Versuche, wenn du das Pferd
in irgendeiner Weise bedienst,

zu erfühlen, wie du auf es einwirkst,

und was es dann von dir will.

Wenn du zunächst auf seinen Willen

einschwenkst, wird es später auch

auf deinen Willen einschwenken!"
(Prof. Paul Tholey)

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die ERWEITERUNG

 

Kommunikation im Sattel

Verfeinerung der am Boden erarbeiteten Kommunikation mit dem Pferd und Übertragung in den Sattel.

 

Es geht um mehr als darum nur ein guter Reiter zu sein! Lernen Sie ein guter Partner auf dem Pferderücken zu werden und dem Pferd auch aus dieser Zone ein guter Führer zu sein.

 

Zunächst reiten wir Freestyle, d.h. ohne Kontakt zum Pferdemaul. Wir lernen mit unserem Körper das zu tun, was wir möchten, dass das Pferd tut. Unser Pferd lernt, trotz Reiter, in Selbsthaltung zu gehen und Verantwortungen zu übernehmen (z.B. für Gangart und Richtung), was zu mehr Selbstvertrauen und Losgelassenheit führt.

 

Wenn wir das Reiten ohne Kontakt beherrschen, werden wir die Zügel im Finesse-Reiten nicht mehr für Kontrolle, sondern ausschließlich für Kommunikation nutzen und zu einem neuen Verständnis von Anlehnung kommen!

 

Hans Heinrich Isenbart antwortete auf die Frage wie sich eine gute Anlehnung anfühlt: "Das ist als ob sie in jeder Hand ein frisch geschlüpftes Vögelchen haben - das muss nach der Reitstunde noch leben! (...) Wissen Sie wieviele Vögelchen jeden Tag sterben?"

 

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